Echternach : Natur und Kultur
Echternach, (5.200 Einwohner) direkt an der Grenze zu Deutschland gelegen, 27 km. von Trier entfernt, ist ein idealer Ferienort, und dies aus mehreren Gründen.
Das im Jahr 698 vom angelsächsischen Mönch Willibrord gegründete Städtchen liegt in einer breiten Sauerschleife am Eingang der sogenannten Kleinen Luxemburger Schweiz resp. des Müllerthals und im „ Deutsch-Luxemburgischen Naturpark“. Diese Bezeichnungen lassen darauf schliessen, dass die Natur hier einiges zu bieten hat.
In der Tat ist die Gegend um Echternach in prähistorischer Zeit von den Wassern der Meere geformt eine abwechslungsreiche Landschaft mit einerseits tiefen Wäldern durchsät mit bizarren Felsformationen, natürlichen Höhlen Schluchten und wildromantischen Bächen in den Tälern, anderseits mit Feldern, Wiesen und Obstgärten auf der Hochebene, kurzum sie ist ein wahres Wanderparadies.
Das am Rande der Stadt gelegene Freizeitzentrum mit See bietet eine Vielzahl von Erholungs-und Sportmöglichkeiten.
Echternach setzt neben der Natur aber auch auf die Kultur.
Das Stadtbild Echternachs, die älteste Kult-und Kulturstätte des Landes wird geprägt vom gewaltigen Gebäudekomplex der Barockabtei und der viertürmigen romanischen Basilika.
In den Mal-und Schreibschulen dieser Abtei entstanden im Mittelalter eine Reihe Prachthandschriften die als Faksimiles im Abteimuseum zu besichtigen sind.
Weitere architektonische Zeugen einer langen Vergangenheit sind der Römerpalast mit beeindruckenden Ausmassen, die Peter- und Paul Kirche, Reste der mittelalterlichen Stadtmauer mit 8 Türmen, die reizvollen engen Gassen, der Marktplatz mit Bürgerhäusern, Justizkreuz und gotischem Rathaus, der Stadtpark.
4 Museen, 15 Hôtels und viele Restaurants die allen Ansprüchen gerecht werden, eine Fussgängerzone mit Strassencafés, eine neue Jugendherberge, 2 Campingplätze runden das Angebot ab.
Höhepunkte der Saison sind die berühmte Springprozession am Pfingstdienstag und das internationale Musikfestival (Mai-Juni).
